Berufs- und Studienorientierung

Das Berufs- und Studienorientierungskonzept der ASS orientiert sich an den Qualitiätsstandards
der  OloV_Guetesiegel Hessischen Landesregierung und legt fest, wie und wann Schülerinnen und Schülern systematisch theoretische und praktische Kenntnisse über verschiedene Berufsprofile und den Anforderungen der jeweiligen Ausbildungsberufe vermittelt werden. Der „Erlass zur Ausgestaltung der Berufs- und Studienorientierung in den Schulen mit den Bildungsgängen Haupt- und Realschule sowie in den Schulen mit dem Bildungsgang im Förderschwerpunkt Lernen“ (–> Erlass zur Ausgestaltung der Berufs- und Studienorientierung in Schulen – Erlass vom 8. Juni 2015 – Amtsblatt 7/2015 ).

Ziel aller Bemühungen ist es, Schülerinnen und Schüler zur Berufswahlreife/Ausbildungsreife zu führen, ihre Selbsteinschätzungs- und Informationskompetenz zu fördern und eine eigene Berufswahlstrategie zu entwickeln. Auf die Erweiterung des Berufswahlspektrums für beide Geschlechter wird besonderer Wert gelegt.
Neben der Entwicklung grundlegender fachlicher Kompetenzen ist die Förderung der Persönlichkeitsentwicklung zentrale Aufgabe und fächerübergreifendes Unterrichtsprinzip.

Mit Blick auf diese Ziele und in Anlehnung an die landesweite Strategie zur „Optimierung der lokalen Vermittlungsarbeit“  (OloV)  hat die ASS die dazu vorgeschriebenen Maßnahmen in einem schulinternen, fächer- und schulformübergreifenden Berufsorientierungskonzept für die Jahrgangsstufen 7 bis 10 weiter ausgebaut. Die Vermittlung von auf die Arbeitswelt bezogenen Inhalten ist somit im Lehrplan verankert.

Die Berufsorientierung beginnt mit der Einführung des Berufswahlpasses in Klasse 8, der die Schüler bis zur Jahrgangsstufe 10 als Portfolio (Lerntagebuch) begleitet.  Inhaltlich kann man im Wesentlichen drei sich überschneidende Module  unterscheiden.

BO-KompetenzVerschiedene Berufsorientierungs-Bausteine (BO-Bausteine) konkretisieren dabei die einzelnen Module,  z.B. wie die Schülerinnen und Schüler auf die Erfahrungen mit der betrieblichen Praxis vorbereitet werden und in welcher Form sie ihre Praxiserfahrungen im Unterricht reflektieren. Dabei werden die schulinternen Maßnahmen sowie die Angebote externer Partner unserer Schule dargestellt und terminiert. Die Bausteine bauen aufeinander auf.

Übersicht über die BO-Bausteine (Auswahl als .pdf)

Alle  Akteure  der Albert-Schweitzer-Schule  sind Bestandteil eines funktionsfähigen Netzwerkes, das durch die Einrichtung der Zukunftswerkstatt noch weiter ausgebaut werden soll.  Bestehende Netzwerke sollen intensiviert, neue Netzwerke gebildet werden, um durch regelmäßigen Austausch die Transparenz zu erhöhen und  ein abgestimmtes Miteinander zu ermöglichen.