ASS – Der Realschulzweig

Der Realschulzweig mit ca. 23 % der ASS-Schüler hat eine große Schülerfluktuation, bedingt durch die Aufnahme und Abgabe von Schülern aus bzw. an die beiden anderen Schulzweige.

Zu Beginn der Klasse 7 wird  daher ausreichend Zeit dazu verwendet den neu gebildeten Klassenverband zu festigen und zu stärken sowie soziales Lernen zu fördern. In regelmäßigen Abständen werden dann bis Klasse 10 Projekttage zur Erlangung von Schlüsselqualifikationen unter dem Stichwort „Das Lernen lernen“ abgehalten.

Die Kontinuität der Lehrkräfte in den jeweiligen Klassen von Jahrgang 7 bis 10 wird möglichst  beibehalten und in den Jahrgängen 8 und 10 werden mehrtägige Klassenfahrten mit pädagogischer Zielführung vorbereitet und durchgeführt.

Berufsorientierende Maßnahmen haben in der Realschule einen wichtigen Stellenwert. Im berufsorientierten Arbeitslehre-Unterricht, den die Klassenlehrkraft unterrichtet, geht es zunächst  darum, dass die Jugendlichen ihre eigenen Neigungen, Interessen und Fähigkeiten erkunden, verschiedene Berufsfelder kennenlernen  und ihre Selbsteinschätzungs- und Informationskompetenz gefördert wird, um sie in die Lage zu versetzten, eine eigene Berufswahlstrategie zu entwickeln.

Im jeweils zwei-wöchigen Praktikum im 9. Schuljahr (14 Tage vor den Herbstferien und 14 Tage vor den Osterferien) haben die Schüler/innen die Möglichkeit in verschiedenen Betrieben  unterschiedliche Berufe kennenzulernen. Im Fach Arbeitslehre wird  das Praktikum intensiv vorbereitet und anschließend präsentiert. Durch die Reflexion der beruflichen Praxis haben die Jugendlichen die Möglichkeit, ihre Einschätzungen zu überprüfen, die Bedeutung von  Schlüsselqualifikationen und  fachliche Anforderungen  zu erkennen. Das Ergebnis aus Beratung und praktischer Erfahrung der einzelnen Schüler/innen dokumentiert sich in dem Berufswahlpassordner, der als Bewerbungsgrundlage dient und zur Reflektion anregt. Erfahrungen und Kontakte während des Praktikums helfen erfahrungsgemäß bei der Auswahl des späteren Ausbildungsplatz  (siehe Punkt 3.5  “Fit fürs Leben – Fit in den Beruf“).

Auch die Förderung von Medienkompetenz hat ab Klasse 7 einen hohen Stellenwert. Die Kinder und Jugendlichen sollen zu selbstbestimmtem und eigenverantwortlichem Umgang mit den Anforderungen der heutigen Medienwelt befähigt werden.

Grundsätzlich ist die Medienbildung kein eigenes Unterrichtsfach und in jedem Fach integriert. Gerade im Hinblick auf die Bewerbungen und Präsentationen im Unterricht werden PC-Anwendungen verstärkt angewendet.

Auf die Abschlussprüfungen in der Klasse 10 werden unsere Schüler ab Klasse 7 systematisch in den einzelnen Fächern durch ständige Stoffwiederholungen bzw. Präsentationen vorbereitet.  Im 10. Schuljahr werden in den Hauptfächern Zusatzkurse angeboten, um eventuelle Lücken schließen zu können.

 

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