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Ehrlichkeit siegt immer!

Ehrlichkeit siegt immer!

Jetzt wissen wir Bescheid – die Schüler/innen haben’s uns klipp und klar gesagt… . Wir, die Fachschaft Englisch der Albert-Schweitzer-Schule in Groß-Zimmern, haben eine ehrliche Bewertung der Auslandserfahrung in London erhalten.

Mit ein bisschen Stolz können wir mitteilen, dass unsere London-Fahrt 2016 wieder ein voller Erfolg war. Nicht weil es keine Probleme gab, sondern weil 100% der Schüler/innen offen für eine weitere Reise nach Großbritannien sind. Und das ist es, was hier bezweckt wird – Jugendliche dazu zu bringen, ein anderes Land noch weitergehend ‚erforschen‘ zu wollen und sie neugierig zu machen. Dieses Phänomen der ‚transkulturellen Kompetenz ‘ ist darüber hinaus eine Fähigkeit, die in dem vorgegebenen Lehrplan des Kultusministeriums zu finden ist.

Wie haben wir diese wichtigen Erkenntnisse gewonnen? Ganz einfach – die Teilnehmer/innen gefragt! In einer anonymen Umfrage. Und natürlich wollten wir, neugierig wie wir sind, nicht nur eine einzige Rückmeldung haben, sondern auch wissen, welcher Programmpunkt ihnen am meisten bzw. am wenigsten gefallen hat und wie es war, mit dem ‚berühmten‘ britischen Essen oder in einem kleinen, alten Haus zu wohnen. Letztendlich gibt es genügend vorgefertigte Meinungen über die britischen Inseln! Und ja, einige haben ‚Negatives‘ erlebt. Und ja, es hat sich teilweise bewahrheitet, was man über das Essen oder den niedrigen Lebensstandard hört. Aber woran lag es? An den Gastfamilien, die ihre Türe öffnen, um sich ein zusätzliches Einkommen zu verdienen. Aber es handelt sich hier um drei Gastfamilien von insgesamt zwölf. Andere Gast-Mütter haben sich von ihren zahlenden Gästen mit einer Umarmung verabschiedet oder die Jugendlichen hatten eine Etage für sich mit eigenem Bad! „Manchmal hat man Glück und manchmal Pech!“, meinte eine Teilnehmerin. Leider geschieht es hin und wieder, dass kein tolles Essen auf dem Tisch steht und niemand sich zu den Kindern setzt und den berühmten britischen ‚small talk‘ pflegt, wenn man so etwas nur fürs liebe Geld tut. Aber die London-Fahrt ist keine Sprachreise im klassischen Sinne, sondern ein kulturelles Eintauchen in ein anderes Land und für einige Schüler/innen ist es eine Chance, die sie sonst nicht erhalten würden.

Und das Ende vom Lied? Die Schüler/innen wollen trotz allem wieder nach Großbritannien, sind bereit die Veranstaltung weiterzuempfehlen und wir Lehrer/innen sind auch gewillt, erneut mit unseren tollen Schüler/innen in dieses Land zu fahren. Dies ist eine gute Voraussetzung für die nächste Fahrt 2018. Bei der Organisation werden wir von diesem offenen Feedback profitieren, da wir jetzt mehr über die Interessen der Jugendlichen wissen und auch erfahren haben, in welchen Bereichen der Studienfahrt Verbesserungen vorgenommen werden müssen. Ein weiterer positiver Aspekt ist, dass die ehrlichen Antworten der Schüler/innen ein Dank und somit unsere Motivation sind. Dazu kommen die schönen Bilder, die in Erinnerung bleiben…

“Looking forward to our next trip together!”